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Wie motiviere ich Mitarbeiter?

Als Unternehmer ist das Thema Mitarbeitermotivation eines, das über Erfolg oder Misserfolg einer Unternehmung unterscheiden kann. Deshalb haben sich zu diesem Thema im Laufe der Zeit zahlreiche Theorien herausgebildet: eine der bekanntesten ist die X-Y-Theorie

Motivationstheorie (X-Y-Theorie) nach McGregor

Bei der Entscheidungsfindung in Unternehmen spielen auch Annahmen über die menschliche Natur der Mitarbeiter eine wichtige Rolle. Aufgabe der Personalführung ist es, Mitarbeitern in ihren Verhaltensweisen so zu beeinflussen, dass sie die Ziele des Unternehmens unterstützen. In dieser Sichtweise wird der Mensch  nicht nur als Produktionsfaktor, sondern als motiviertes Individuum mit bestimmten Zielen gesehen. Ausgangsbasis ist demnach zunächst das ursächliche Verhalten des einzelnen Mitarbeiters. Gemäß der X-Y-Theorie von Douglas McGregor basiert das Verhalten des Personals eines Unternehmens auf zwei gegensätzlichen Auffassungen.

Zwei gegensätzliche Menschentypen

Sehen wir uns beide Menschentypen einmal genauer an. Wodurch ist der Mitarbeiter in der Theorie X und wodurch in der Theorie Y charakterisiert?

Theorie X:

  • Der Mitarbeiter hat eine angeborene Abneigung gegen Arbeit und versucht dieser wo er nur kann aus dem Weg zu gehen.
  • Aufgrund dieser Eigenschaften muss die Führungskraft hier meist mit Zwang, Lenkung, Führung und Androhung von Strafen arbeiten, um ihn zu einem produktiven Beitrag zur Erreichung der Unternehmensziele zu bewegen.
  • Er vermeidet, Verantwortung zu übernehmen, hat nur wenig Ehrgeiz. Deshalb muss der Vorgesetzte jeden Handlungsschritt genau vorgeben.

Theorie Y:

  • Arbeit ist für diesen Typ Mensch eine wichtige Quelle der Zufriedenheit, denn er ist von Natur aus leistungsbereit und leistungswillig. Arbeit bietet ihm die Befriedigung seines Strebens nach Selbstverwirklichung.
  • Um diesen Menschen zu motivieren, sind Bedingungen zu schaffen, die ihm mehr Selbstbestimmung und größere Verantwortungsbereiche einräumen.

 

Auswirkungen:

Führungskräfte, die dem Menschenbild der Theorie X anhängen, besitzen einen eher autoritären Führungsstil, der wenig mitarbeiterorientiert ist. D. h. Mitarbeiter werden bei Entscheidungen gar nicht miteinbezogen.
Im Gegensatz dazu stehen Entscheider, die Theorie Y favorisieren. Sie pflegen einen kooperativen und partizipativen Führungsstil und sind mitarbeiter- und zielorientiert.

Teufelskreislauf der Theorie X

Die Anwendung der beiden Führungsphilosophien im Alltag führt häufig zu einem Teufelskreislauf. Werden Mitarbeitern gemäß Theorie X genaue Vorgaben gemacht und streng kontrolliert, wird das zu einem passiven Arbeitsverhalten führen. Die Übernahme von Verantwortung wird so nicht gefördert. Das tatsächliche Arbeitsverhalten der Mitarbeiter entspricht dadurch den Annahmen der Theorie X. Analog gilt dies auch für Theorie Y. Fördert ein Vorgesetzter die Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung im Unternehmen, wird dieses Vertrauen das Engagement und die Arbeitsmotivation der Mitarbeiter positiv beeinflussen und die Verantwortungsübernahme und Kreativität der Mitarbeiter steigern. Beide Theorien weisen somit eine verstärkende Wirkung auf.

Teufelskreislauf Theorie X

Alternative zur X- und Y-Theorie: die Z-Theorie

Als Alternative zur ursprünglichen Motivationstheorie, da die Theorien X und Y sich gegenseitig ausschließen können, erfindet McGregor auf der Grundlage der Motivations- und Persönlichkeitstheorie von Maslow die Theorie Z.

Folgende Annahmen werden über einen Menschen in der Theorie Z gemacht:

  • Kontrolle und Strafen sind nicht die einzigen Mittel, um Menschen dazu zu bewegen, sich für die Ziele des Unternehmens einzusetzen.
  • Der Mitarbeiter wird sich zu Gunsten von Zielen, denen er sich verpflichtet fühlt, der Selbstdisziplin und Selbstkontrolle unterwerfen.
  • Wie stark Mitarbeiter sich Zielen verpflichtet fühlt, hängt von der Belohnung ab, die durch das Erreichen der Ziele winkt.
  • Der durchschnittliche Mitarbeiter lernt bei geeigneten Rahmenbedingungen, Verantwortung nicht nur zu übernehmen, sondern aktiv zu suchen.

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