SEO Manager

Unzählige Webseiten buhlen im Internet um die Aufmerksamkeit der Nutzer. Suchmaschinen wie Google und Bing trennen mit ihren mächtigen Algorithmen die Spreu vom Weizen, versuchen für jede der mehreren Milliarden Suchanfragen pro Tag die jeweils relevantesten Ergebnisse an vorderster Stelle zu präsentieren. An dieser Stelle kommen Suchmaschinenoptimierer beziehungsweise SEO-Manager ins Spiel. Sie durchleuchten Unternehmensauftritte und Online-Shops auf technische und inhaltliche Schwachstellen und entwerfen Optimierungskonzepte.

Um das Thema Suchmaschinenoptimierung kommt heute kaum noch ein Unternehmen, egal welcher Branche, herum. Lediglich ein Anbieter, der mit seinen Produkten eine Monopolstellung auf einem Markt innehat, muss sich nicht mit dem Thema beschäftigen. Der Bereich Suchmaschinenoptimierung war lange Zeit eine reine Männerdomäne, doch mittlerweile schmücken sich auch immer mehr junge Frauen mit dem Titel eines SEO-Managers. Was genau die Aufgaben eines SEO-Managers sind, welche Anforderungen an ihn gestellt werden, wo er überall zum Einsatz kommt, wie groß der SEO-Markt ist und welche Zukunftsaussichten man als SEO heute hat, wird nachfolgend genauer beschrieben.

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  • Kunden

    Großunternehmen wie BSH, Falke, s.Oliver, viele kleine und mittlere Unternehmen

  • Standort

    München

  • Ansprechpartner

    Personalberater: Manuel Huhmann
    Geschäftsführer:  Florian Müller


Die Aufgaben eines SEO-Managers

  • Detaillierte Keywordrecherchen und Keywordanalysen, um die Suchbegriffe herauszufinden, mit denen Suchende nach den gewünschten Produkten und Dienstleistungen suchen.
  • Betreuung und Beratung nationaler und internationaler SEO-Kunden aus unterschiedlichen Branchen.
  • Entwicklung von SEO-Konzepten – OnPage (Technik, Inhalt) sowie OffPage (Linkaufbau, - optimierung).
  • Auf- und Ausbau von Universal Search Rankings (Bilder, Videos, Google Shopping etc.).
  • Vorbereitung und Durchführung von internen Schulungen und SEO-Workshops für die Kunden.
  • Konstante Weiterentwicklung und Optimierung von Websites hinsichtlich SEO-Kriterien (Inhalt und Technik).
  • Koordination von externen Dienstleistern (Content, OffPage, Programmierung etc.) und/oder internen Fachabteilungen (Programmierung, Grafik, Text).
  • Erstellung suchmaschinenoptimierter Texte.
  • Wettbewerber-Analyse (OnPage und OffPage).
  • Unterstützung des Vertriebs-Teams bei der Akquise von Neukunden

Anforderungen an einen SEO-Manager

Welches Rüstzeug sollte ein angehender SEO-Manager mitbringen, um für die spannende und dynamische Tätigkeit im Bereich Suchmaschinenoptimierung gewappnet zu sein? Idealerweise bringt er bereits einen Erfahrungsschatz aus einer vorangegangenen Tätigkeit im Online-Marketing mit, sei es durch Praktika oder eine Angestellten-Tätigkeit in anderen Agenturen oder Unternehmen. Denn nichts geht im SEO über Erfahrung und das nötige „Bauchgefühl“, das sich erst durch jahrelange Praxis entwickelt.

Ein SEO-Manager ist zwar kein Programmierer, allerdings sollte er im Umgang mit Technologien, die beim Kunden oder intern zum Einsatz kommen, vertraut sein. Dabei geht es unter anderem um Content-Management-, Shop- und Warenwirtschafts-Systeme. Selbstverständlich ist sicheres Excel-Handling unerlässlich, um im Zuge der Optimierung von Webseiten zielgerichtet Analysen durchführen zu können.

Nicht zuletzt ist ein SEO-Manager aber auch Projektmanager, da er oft mehrere Projekte gleichzeitig betreut, deren Entwicklung „auf dem Schirm“ haben muss, interne sowie externe Ressourcen koordiniert und sich mit SEM-Managern und anderen Online-Marketing-Managern abstimmen muss. Selbstorganisation ist daher eine wichtige Anforderung, die an einen SEO zu stellen ist.

Doch vor allen Dingen sollte ein angehender SEO-Manager folgende Eigenschaften mitbringen: Forscherdrang, Spaß an der Arbeit und viel Neugier.


Beschreibung des Marktes

Der SEO-Markt boomt: Der Markt mit den organischen Suchtreffern ist ein Wachstumsmarkt, in dem jedes Jahr Milliarden Euro umgesetzt werden. Unternehmen geben im Rahmen ihrer Marketing-Budgets Jahr für Jahr große Summen für SEO aus.

Nach einer Umfrage unter Entscheidern im Online-Marketing führender Unternehmen der Online-Branche zu Beginn des Jahres 2012 werden mehr als die Hälfte (57 %) künftig mehr in den (nationalen) SEO-Kanal investieren als bisher.

Gute und erfahrene SEO-Fachkräfte sind ein rares Gut auf dem Markt. Daher heuern große Konzerne mittlerweile sogar Personalfirmen an, die für ihre Auftraggeber nach High-Potentials im SEO suchen und mit lukrativen (Einstiegs-)Gehältern locken.


Einsatzgebiete

Die ersten Schritte als SEO macht ein Absolvent einer Uni oder Fachhochschule (Wirtschaftsinformatik oder Betriebswirtschaftslehre) in der Regel in einer Agentur, wo er an verschiedenen Projekten arbeitet und diese nach den Regeln von Google & Co. optimiert. Die Tätigkeit in einer Agentur dient vielen dann als Sprungbrett für eine Karriere als Inhouse-SEO bei einem größeren Unternehmen.

Viele Suchmaschinenoptimierer sind außerdem freiberuflich tätig.

Ausbildungsprofil

Im Grunde kann jeder, der zum Beispiel eine Website in einen Webkatalog eintragen kann, sich als SEO Manager bezeichnen, da es sich hier um keine geschützte Berufsbezeichnung handelt und es aktuell auch noch keine geregelte Ausbildung gibt. Jedoch bieten viele auf Medien fokussierte Studiengänge und Ausbildungsträger Seminare und Lehrgänge zu diesem Thema an. Mittlerweile gibt es auch erste Studiengänge, die schwerpunktmäßig auf SEOs abzielen, so zum Beispiel der unter Federführung von Prof. Mario Fischer ins Leben gerufene Studiengang E-Commerce an der FH Würzburg. Aktuell ist der Studienhintergrund von SEOs bunt gemischt: In der Branche tummeln sich neben Betriebswirtschaftlern und (Wirtschafts-)Informatikern auch Soziologen, Physiker, Geologen und sogar Agrarwissenschaftler. Auch als Quereinsteiger hat man im SEO also gute Chancen, seinen Weg zu machen.


Wichtige Tools

Sistrix, Xovi, Majestic SEO, Searchmetrics: Diese vier Tools werden häufig von SEO-Verantwortlichen genannt, wenn diese nach ihrer bevorzugten SEO-Software gefragt werden. Zwar nimmt einem kein Tool der Welt die Kreativität und Kopfarbeit ab, die für die SEO-Arbeit vonnöten ist, allerdings arbeitet jeder professionelle Suchmaschinenoptimierer im Alltag mit einem Set an Standard-Tools. Damit werden die Suchmaschinen-Positionen der wichtigen Keywords überprüft, profitable Keywords recherchiert und Wettbewerber analysiert. Dabei gilt: Kein Tool kann alles, jedes hat seine Stärken und Schwächen, die es im praktischen Einsatz herauszufinden gilt.

Wichtige Messen

In der letzten Zeit hat Google insbesondere mit zwei großen Updates für Aufsehen in der SEO-Szene gesorgt. Doch neben größeren Updates wie Panda oder Pinguin ändern sich Monat für Monat viele Kleinigkeiten am Algorithmus, die ein SEO-Manager bewerten und in seiner täglichen Arbeit berücksichtigen muss. Deshalb ist nicht nur die regelmäßige Lektüre der einschlägigen Weblogs wichtig, auch der ständige Austausch von Erfahrungen und Know-how mit Berufskollegen sowie Networking sind unerlässlich. Und wo ginge das besser als auf Konferenzen, Tagungen und Messen? Hier ein kleiner Überblick über die wichtigsten Veranstaltungen:

  • SMX München: Die Search Marketing Expo findet jedes Jahr im Frühjahr in der bayerischen Landeshauptstadt München statt. Zwei Tage lang teilen nationale und internationale Online-Marketing-Experten ihr Wissen in Bezug auf Suchmaschinen im Rahmen von spannenden Präsentationen einem breiten Fachpublikum mit.
  • SEO-Campixx: Einen maximalen Austausch im Bereich der Suchmaschinenoptimierung verfolgt auch die SEO Campixx. Sie vereint unter einem Dach Barcamps, Koferenzen, Networking-Event, Fun-Event und Konzert-Event.
  • SEMSEO: Tiefere Einblicke in die Möglichkeiten von SEM und SEO erhält man auch auf der jährlichen SEMSEO. Die Fachkonferenz für Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenmarketing empfängt Jahr für Jahr hunderte Besucher im Dschungelpalast des Zoo Hannover.

Zukunft

SEO ist tot? Von wegen. Der Markt der Suchmaschinenoptimierung ist lebendiger als je zuvor – allerdings hat sich die Halbwertszeit des SEO-Wissens verringert und die Geschwindigkeit, mit der Google am allmächtigen Algorithmus schraubt, sich radikal verändert. Die Optimierung von Webseiten und damit die Generierung von Top-Rankings bei den Suchmaschinen sind aufwändiger und damit teurer geworden. Und die Anforderungen an einen SEO-Manager werden auch nicht geringer. Dieser muss sich permanent weiterbilden und zu einem Allrounder im Online-Marketing entwickeln.

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